26. Februar 2014 Tagebuch

Kackscheiss

Ich muss es einfach mal loswerden: mir geht dieser Kultur - Kannibalismus wirklich auf die Ketten! Die strukturellen und finanziellen Voraussetzungen in ganz Deutschland führen dazu, dass die Kulturszene selbst wieder vermehrt in Schubladen denkt und sich gegenseitig kritisch und neidisch beäugt, dass Berlin wichtiger ist als die Länder und dass die Politik Kultur oftmals nur noch als Ansteckbrosche benutzt ...ES REICHT! Und was ich gerade jetzt noch richtig schlimm finde, ist die öffentlich befeuerte Degradierung von Kultur als "Luxus für die wenigen Reichen". Liebe Leute, ihr alle seid Kultur. Wenn ihr es nicht wäret, würdet ihr eure eigene Kacke fressen. Klingt drastisch, ist aber nun mal so! Mehr...

 
16. Februar 2014 Tagebuch

Europaparteitag

Vom 14. Februar bis zum 16. Februar 2014 weilte ich beim Europaparteitag in Hamburg. Dort wurde über die Listenplätze für die Europawahl abgestimmt und das Europawahlprogramm vorgestellt. Mehr...

 
16. Februar 2014 Tagebuch

BAG Queer

Das zweite Avant Art Festival wurde heute in Rudolstadt eröffnet. Das Festival ist eine Besonderheit in Deutschland, denn es ist das einzige seiner Art. Hier treffen sich und kooperieren professionelle und nicht-professionelle Künstler. Es ist ein Ausdruck der Vielfalt Thüringens, da hier jede Region vertreten ist. Da ich selbst aus der freien Theaterszene komme, berührt mich das besonders! Mehr...

 
5. Februar 2014 Tagebuch

Landtagskandidatur

Katinkas Facebook-Status: Ihr lieben, tollen, anteilnehmenden Menschen! Vielen herzlichen Dank für das einstimmige Vertrauen meiner Nordhäuser GenossInnen und danke für die lieben Glückwünsche über alle Partei- und Regionengrenzen hinweg! Ich freue mich wirklich sehr und bin sehr dankbar für die Unterstützung (ob analog oder digital). Jetzt gilt's! Gemeinsam rocken wir das!!!    Mit 100% der Stimmen zur Direktkandidatin für den Thüringer Landtag gewählt.   Rede zur Mitgliederversammlung: Liebe Genossinen und Genossen, liebe VertreterInnen der Medien,   als ich 2005 aus Sachsen- Anhalt der Liebe wegen nach Nordhausen kam, habe ich mich die erste Zeit gefragt, ob es in dieser Stadt eigentlich auch etwas anderes gibt als Einbahnstraßen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich mich am Anfang hier verfahren oder verlaufen habe. Aber: es war oft. Und bis ich begriffen hatte, dass Nordhausen so interessant angeordnet ist, dass man als Fußgänger eigentlich nirgendwo hin lange Wege gehen muss, sondern die bezaubernden Winkel, Hinterhöfe und den historischen Stadtrundgang zum Zieleinlauf nutzen kann, hat auch eine Weile gedauert. Aber, was mich an dieser Stadt und ihren Menschen von Anfang an fasziniert hat, war neben ihrem Gemüt vor allem die Tatsache, dass die Nordhäuserinnen und Nordhäuser nach dem Krieg zuerst das Theater wieder aufgebaut haben. Und dass es offensichtlich eine Sehnsucht, aber auf jeden Fall eine klare Vision für ihre Stadt gab, als die Schienenbreite der Straßenbahn der HSB angepasst wurde. Es deutete sich mir also sehr schnell an, dass die Nordhäuserinnen und Nordhäuser eine beeindruckende Kultur leben.   Der schwedische Dramatiker und Maler August Strindberg hat einmal gesagt: „Kultur bedeutet: ein Leben steter Spannung, ein immerwährender Kampf gegen den Rückschritt.“     Und Rückschrittlichkeit kann man Nordhausen wahrlich nicht vorwerfen. Ganz im Gegenteil. Ich fand also in dieser Stadt, die mir so fremd war, ein Zuhause. Und noch heute, 9 Jahre später, kann ich dies nur bekräftigen.   Das Thema Kultur spielte in meinem Leben schon immer eine große Rolle. Mit meinen fast 29 Jahren kann ich mit einigem Stolz behaupten, dass ich in diesem Jahr mein 20jähriges Bühnenjubiläum feiere, denn seitdem habe ich meine Liebe zum Theater entdeckt.   Auch wenn ich diese Leidenschaft nie offiziell zum Beruf machen konnte, obwohl ich bis heute Theater spiele, habe ich mir meinen Traum zumindest damit erfüllt, dass ich einen Schauspieler geheiratet habe. Der hat übrigens gestern vor genau 23 Jahren seinen ersten Tag am Theater Nordhausen gehabt – das ist schon beachtenswert.   Ich habe dann in Leipzig Theaterwissenschaften und Amerikanistik studiert und in der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema Kultur stellte sich für mich immer mehr die wirklich gesamtgesellschaftspolitische Wirkung von Kultur dar. Kultur ist eben kein Luxusgut für die besser Verdienenden, kein Sahnehäubchen und auch keine bloße Freizeitbeschäftigung. Der Zugang  ALLER zu Kultur und Bildung – die  untrennbar zusammen gehören, ist aus meiner Sicht die Voraussetzung dafür, dass Menschen sich einbringen, dass sie teilhaben können UND WOLLEN am demokratischen Gemeinwesen.   Diese Auffassung fand ich nur in unserer Partei widergespiegelt und so trat ich 2006 in DIE LINKE. ein. Ich war im selben Jahr im erweiterten Wahlteam von Birgit für die Landratswahl, 2012 war ich Kreiswahlleiterin und bin seither auch im Stadtvorstand tätig. Darüber hinaus bin Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Kultur unserer Landespartei und in dieser Funktion auch im ständigen Austausch mit der Bundesebene.   Seit Oktober 2011 bin ich Referentin für Kulturpolitik unserer Landtagsfraktion und muss ehrlich sagen, in der landespolitischen Arbeit habe ich für mich ganz persönlich Erfüllung gefunden. Da ist es für mich auch nur konsequent, dass ich heute hier stehe und um euer Vertrauen werbe.   Ja, ich bin jung. Ja, ich bin nicht so bekannt wie Inge Klaan  – und ja, mit mir als Kandidatin werden die politischen Mitbewerber überhaupt nicht gerechnet haben, aber: genau das sehe ich als absoluten Vorteil.  Sie werden schnell merken, dass mit mir, dass mit uns, aber sowas von  zu rechnen ist!   Wir werden vor allem die SPD und CDU im Wahlkampf und darüber hinaus immer wieder an ihre leeren Versprechen erinnern, die sie in einem Koalitionsvertrag zusammengefasst und dessen Inhalt sie scheinbar längst vergessen haben. Wir brauchen starke, leistungsfähige Kommunen – Birgit und Hanne werden mir da mehr als recht geben- mit ihnen steht und fällt die Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit unserer Regionen. Durch starke Kommunen werden Städte wie Nordhausen noch lebens- und liebenswerter. Die großen Versprechen der CDU/SPD- Regierung, dieses zu erreichen, hat sich nicht nur als Luftschloss, sondern als blanke Lüge erwiesen. Ich bin jetzt schon gespannt, Mehr...