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Internationaler Tag der Genossenschaften: Die Linke fordert mehr Unterstützung für demokratisches Wirtschaften

Andreas Schubert

Anlässlich des Internationalen Tages der Genossenschaften am 4. Juli fordert die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag eine stärkere Unterstützung genossenschaftlicher Unternehmensformen. Genossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen, zur Energiewende und zu bezahlbarem Wohnen.

„Genossenschaften verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit demokratischer Mitbestimmung. Sie zeigen, dass Unternehmen auch anders funktionieren können, als nach dem Prinzip der maximalen Rendite für wenige Anteilseigner“, erklärt Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. „Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche und zunehmender Konzentration von Marktmacht sind Genossenschaften ein wichtiges Gegenmodell. In den vergangenen Krisenjahren haben sich Genossenschaften als besonders resilient gegenüber verschiedener externer Schocks erwiesen. Auch die unterdurchschnittliche Insolvenzquote von Genossenschaften ist ein Beleg dafür, dass sie ein stabilisierendes Element für den Wirtschaftsstandort insgesamt sind.“ unterstreicht Schubert.

Zudem spielen laut dem Abgeordneten Genossenschaften eine zentrale Rolle für das Gelingen der Energiewende. Bürgerenergiegenossenschaften sorgten für regionale Wertschöpfung, stärkten die Akzeptanz erneuerbarer Energien und ermöglichten direkte Beteiligung. „Umso unverständlicher ist es, dass die Landesregierung den erfolgreichen Bürgerenergiefonds nicht fortgeführt hat. Gerade kleinere Energiegenossenschaften brauchen Unterstützung in der Planungs- und Startphase ihrer Projekte“, so Schubert.

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