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Thüringer Bildungsminister zu Gast im Landkreis Nordhausen

Bilder: Jessica Piper/Landratsamt Nordhausen

Einige Verbesserungsmöglichkeiten musste Schulleiter Lorenz dem Minister mit auf den Weg geben, so benötigen Förderzentren dringend mehr Schulsozialarbeiter und auch der Lehrermangel ist an Förderzentren spürbar, Herr Lorenz betont, dass das Förderzentrum Albert Schweitzer gut aufgestellt ist, aber angesichts der demographischen Entwicklung auch hier Probleme auftreten werden. Holter will in Zukunft intensiv für den Studiengang Sonderpädagogik werben.

Im Anschluss stand ein Besuch der Oberschule Ellrich auf dem Programm. Hier standen vor allem die Problematik um fehlende Lehrkräfte vor allem durch Langzeit- und aktuelle Erkrankungen im Mittelpunkt der Diskussion. Bildungsminister Holter verdeutlichte, dass die Landesregierung bereits einige Maßnahmen ergriffen hat, um dem Lehrkräftemangel vor allem an Regelschulen zu begegnen. So wurde etwa die Verbeamtung von Lehrkräften wieder eingeführt. Auch sollen Regelschullehrerinnen und Regelschullehrer künftig zunächst eine Zulage erhalten mit dem Ziel, mittelfristig ebenfalls die Gehaltsstufe A13 zu erhalten. Ebenso werden in diesem Jahr rund 900 Lehrkräfte neu eingestellt und mittelfristig soll eine Vertretungsreserve geschaffen werden, um Langzeiterkrankungen auffangen zu können.

Der letzte Termin an diesem Tag galt dann dem Kreisjugendring Nordhausen. Im besonderen Blickfeld stand die 2017 durchgeführte Jugendwahl im Rahmen der Oberbürgermeisterwahl in Nordhausen. Der Kreisjugendring kooperierte hierfür mit mehreren Schulen in der Stadt, führte mehrere Podiumsdiskussionen durch und drehte auch Videos mit den Kandidatinnen und Kandidaten. "Uns war es wichtig, dass wir an diesem Tag Termine wahrnehmen, an denen auch die Probleme in der alltäglichen Arbeit der Menschen aufgezeigt werden. Nur wenn wir mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen, dann können wir auch gemeinsam mit ihnen an der Lösung der Probleme arbeiten. Deswegen war dieser Tag sehr wichtige für die zukünftige Arbeit im Parlament", meint Katja Mitteldorf und bedankt sich bei Bildungsminister Holter für seinen Besuch.