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Abschied und Neubeginn

Die letzten Wochen vor der parlamentarischen Sommerpause sind angebrochen und es stellt sich in gewisser Weise ein Gefühl von Abschied und Neubeginn ein.

Abschied vor allem deshalb, weil das Sommerfest des Fördervereins unseres Theaters am letzten Sonntag natürlich ganz im Zeichen des Weggangs der Theaterleitung stand. Es geht schon eine Ära zu Ende und das stimmt mich auch ein wenig sentimental.

Ein Neubeginn macht sich auch ein wenig an der Wiederbelebung der Waldbühne in Hesserode bemerkbar, wo am Wochenende das 60jährige Bestehen und der 55. Südharzer Jodlerwettstreit begangen wurde. Die Waldbühne ist wirklich ein wunderschönes Kleinod, für deren Erhalt es sich einzusetzen lohnt. Deshalb freut es mich, dass ich dabei ein klein wenig mithelfen durfte. Ich habe großen Respekt vor der ehrenamtlichen Leistung der Hesseröder.

Am Dienstag war mein Kollege Frank Kuschel zu Gast in Nordhausen und hat mit uns über die Rahmenbedingungen zur anstehenden Gebietsreform diskutiert. Dabei wurde nochmals deutlich, dass dringender Handlungsbedarf für eine Verwaltungsreform besteht, die vor allem vom Menschen her gedacht werden muss. Schlussendlich ist es gerade für den ländlichen Raum wichtig, dass wir alle wohnortnah zum Beispiel unsere Behördengänge erledigen können. Es wird in den nächsten Jahren noch intensiv darüber diskutiert werden müssen und das ist auch gut so.

Auch wenn wir in Nordhausen das Rolandsfest feiern und in Ilfeld auf dem Burgberg „Ritter Rost hat Geburtstag“ als Bürgermusical zur Uraufführung kommt, will ich es dennoch nicht versäumen, auf den Tag der offenen Tür im Landtag am Samstag hinzuweisen. Dort können sich alle über die Arbeit des Landtages informieren. Zugegeben: mit dem Veranstaltungsangebot bei uns am Wochenende kann der Landtag natürlich nicht mithalten. Aber psst, verraten Sie mich bitte nicht.

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