Bald Geld für Theater und Orchester
Bei den sommerlichen Temperaturen momentan geht mir Vieles irgendwie leichter von der Hand. Die Aussicht auf ein verlängertes Wochenende zu Pfingsten hilft natürlich auch, denn im parlamentarischen Ablauf ist es manchmal schon ein wenig wie damals zu Schulzeiten. Einen Monat vor den Sommerferien war doch immer ein wenig die Luft raus. Dabei gibt es weiter viel zu tun:
Neben der Debatte zur Gebietsreform werten wir gerade im Ausschuss für Europa, Kultur und Medien die Anhörung zur Novellierung des Thüringer Archivgesetzes aus und beschäftigen uns turnusgemäß mit den Ergebnissen der Finanzierungsverhandlungen für die Thüringer Theater und Orchester. Letztere sind nun fast überall unterschriftsreif. Sie müssen neben der Behandlung im Landtag dann noch von den jeweiligen kommunalen Parlamenten abgesegnet werden. Ich nehme an, dass wir die Beschlussvorlage dazu hier in Nordhausen dann im Juni auf der Tagesordnung haben werden.
Gestern waren meine Fraktion und ich anlässlich unserer wöchentlichen Fraktionssitzung in der KZ- Gedenkstätte Buchenwald und haben uns dort gemeinsam die neue Dauerausstellung "Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945" angesehen. Diese Ausstellung spannt eindrucksvoll den Bogen hin zur Gesellschaft und thematisiert auch die Frage, ob den Bürgerinnen und Bürgern damals die Gräueltaten des Konzentrationslager verborgen geblieben sein können. Ich kann einen Besuch nur empfehlen.
In den nächsten Wochen bekomme ich Besuch von einigen Abgeordnetenkollegen. Steffen Harzer wird mit mir gemeinsam einen Tag zur Energiepolitik verbringen, Frank Kuschel wird als Referent die Diskussion um die Gebietsreform aufnehmen und meine Kollegin Katharina König wird in ihrem Vortrag im Bürgerhaus die Verbindungen des NSU zu Nordthüringen beleuchten. Bei Interesse gibt es weitere Informationen dazu in meinem Wahlkreisbüro.
