Eine der extremsten Erfahrungen
Seit drei Tagen bin ich von meiner Studienreise nach Israel und in die palästinensischen Gebiete zurück und hatte noch gar keine Zeit, wirklich zu begreifen, was ich dort alles gesehen, erlebt und wahrgenommen habe. Ich bin der Landeszentrale für politische Bildung sehr dankbar für diese Reisen, die übrigens für Jede und Jeden offen stehen. Noch bin ich überhaupt nicht in der Lage, auch nur ansatzweise eine Bewertung vornehmen zu können. Dafür waren die Eindrücke viel zu widersprüchlich und auch viel zu tiefgreifend. Ich werde sicher ein paar Wochen brauchen, um meine Gedanken dazu zu sortieren, um dann voraussichtlich im April eine Veranstaltung als Auswertung der Bildungsreise geben zu können. Eins steht für mich allerdings schon jetzt fest: es war eine der extremsten Erfahrungen, die ich jemals gemacht habe.
Extrem war auch der Übergang zurück in den Arbeitsalltag, aber das geht ja sicher uns allen so. Diese Woche bestimmen Vorberatungen, Diskussionen und Schwerpunktsetzungen für die kommende Haushaltsberatung. Der Doppelhaushalt 2018/2019, der derzeit auf Seiten der Landesregierung als Entwurf für die parlamentarische Debatte erarbeitet wird, muss sicherstellen, dass wir ein solides Zusammenspiel zwischen notwendigen Investitionen in Kernbereichen wie zum Beispiel Bildung, Soziales und Kultur erreichen und Entwicklungsperspektiven für die Kommunen sichern. Mit dem Entwurf des Haushalts rechnen wir im September. Beschlossen werden soll er im Dezember.
Ebenso in dieser Woche finden wieder die Ausschüsse statt. Mit dem Ausschuss für Europa, Kultur und Medien besuchen wir das Landesfunkhaus des MDR und diskutieren dort auch über die Zukunft des Medienstandortes Thüringen, der nicht nur aus meiner Sicht dringend gestärkt werden muss. Hier sind noch nicht alle Potenziale ausgeschöpft, auch was die länderübergreifende Sichtbarkeit von Thüringen betrifft.
