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Eine übervolle Tagesordnung

Plötzlich und unerwartet ist Winter und das Jahr neigt sich unaufhörlich dem Ende entgegen. Es steht also nun das letzte Plenum dieses Jahres an, traditionell mit einer überlangen Tagesordnung. Die Koalitionsfraktionen hatten daher angeregt, nächste Woche eine Sondersitzung stattfinden zu lassen, um alle Punkte im alten Jahr abzuarbeiten. Das wollte die Opposition nicht. Demnach werden wir aller Voraussicht nach mit offenen Punkten ins neue Jahr starten. Ziemlich unschön, wie ich finde.

Auch traditionell zum letzten Plenum des Jahres nimmt die Anzahl der Besuchergruppen zu, denn oftmals wird eine Fahrt in den Landtag auch mit dem anschließenden Besuch des Erfurter Weihnachtsmarktes verknüpft. So wird das sicher auch meine Besuchergruppe aus Nordhausen machen, die mich diese Woche besuchen wird. Ich freue mich schon wieder sehr auf den Austausch, denn es ist immer spannend, wie so eine Plenarsitzung von Außenstehenden wahrgenommen wird. Falls Sie auch mal Interesse daran haben: Sie können sich bereits jetzt im Wahlkreisbüro für Fahrten im nächsten Jahr anmelden.

Die nächste Woche hat es dann noch einmal so richtig in sich, bevor auch der Landtag sich in die Weihnachtspause verabschiedet. So beschäftigen wir uns im Arbeitskreis Europa, Kultur und Medien unter anderem mit einem Antrag zum Erhalt der Künstlersozialkasse. Das ist aus unserer Sicht ein enorm wichtiges Thema, wenn es um die Unterstützung von Freiberuflerinnen und Freiberuflern geht, die im kultur- und kreativwirtschaftlichen Bereich tätig sind. Da dies ein Thema ist, das auf der Bundesebene verhandelt wird, möchten wir die Landesregierung unterstützen, unter anderem im Bundesrat diesem wichtigen Thema einen Raum zu geben.

Ebenso freue ich mich noch auf einen Abend im schönen Goslar, wo ich zur Jahresabschlussveranstaltung der Linken zu 2 Jahren rot-rot-grün in Thüringen berichten darf.

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