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Hochwasserschutzbrücke Herreden

Hochwasserschutz als eine der wichtigsten Gemeinschaftsaufgaben zwischen Kommune, Land und Bund ist in Thüringen viel zu lange stiefmütterlich behandelt worden. Die Einstufung der Gewässer in erste, zweite und dritte Ordnung ist nicht nur überholt, sondern der wirklich größte Unsinn aller Zeiten. Die neue Landesregierung muss dringend dafür Sorge tragen, dass es wieder eine zentrale Aufgabe wird.  In den letzten Jahrzehnten wurde außerdem seitens des Landes meist erst dann reagiert, wenn die Bürgerinnen und Bürger bereits zu Schaden gekommen waren. Anstatt vorsorglich und nachhaltig vorzugehen, wurden in ganz Thüringen Baugenehmigungen in Überschwemmungsgebieten erteilt und die Fließgeschwindigkeiten der Gewässer durch Begradigung beeinflusst. Es freut mich, dass der Hochwasserschutz nun endlich auch in unseren Nordhäuser Ortsteilen Umsetzung findet. Was lange währt, wird endlich gut. Nach vielen Jahren ist nun auch Herredens Ortskern geschützt. Die Hochwasserschutzbrücke ist richtig und wichtig und hat aufgrund der letzten Unwetter auch schon beweisen müssen, dass sie funktioniert, was für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort die Hauptsache ist.  Es ist nun aber wichtig, dass auch weiterhin daran gearbeitet wird und dem Hochwasserschutz endlich die Bedeutung und Aufmerksamkeit zukommt, die er verdient.

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