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Konstruktive Kritik bringt uns voran

Ich habe die letzten Wochen genutzt, um einerseits im Funkloch in Brandenburg ungestört inhaltlich zu arbeiten. Andererseits habe ich hier in Nordhausen mit vielen Menschen einen Austausch über die Halbzeitbilanz der Landesregierung gehabt. Es waren kritische, teils kontroverse, aber immer faire und auch ermutigende Gespräche. Kritik ist gut und wichtig, vor allem wenn sie konstruktiv ist. Denn dann bringt sie auch voran. Nichts ist destruktiver als einseitige Schuldzuweisungen und Pauschalisierungen, denn das produziert nichts als Stillstand.

Welche Alleinstellungsmerkmale wir in unserer Region vor allem auch durch bürgerschaftlich- ehrenamtliches Engagement haben, davon hat sich auch jüngst wieder unser Ministerpräsident Bodo Ramelow überzeugt. Er begleitete Ministerin Birgit Keller auf ihrer Sommertour und war damit das dritte Mal innerhalb weniger Wochen bei uns. Der nächste Termin hier in Nordhausen steht auch schon fest, so dass ich glaube, dass auch unser Ministerpräsident sich ein wenig in unsere Region verliebt hat. Das kann nur gut sein für uns, finde ich.

Sehr gefreut habe ich mich über die Einigung, dass die Regelschullehrerinnen und -lehrer ab 1. Januar 2018 mehr Geld bekommen und schrittweise an die Eingruppierung der Nachbarländer herangeführt werden. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Unterrichtsgarantie und um eine Abwanderung qualifizierter und dringend benötigter Pädagogen zu verhindern. Natürlich ist damit noch lange der Berg der Baustellen auf diesem Gebiet nicht abgearbeitet, aber auch hier gilt: es geht in die richtige Richtung. Allen Ungeduldigen sei gesagt: ja, auch mir wäre es lieber, wenn Erfolge schneller sichtbar würden, wenn Verwaltungshandeln nahtloser ineinander greifen würde. Es ist aber wichtig, nicht nachzulassen - zum Wohle der Kinder, der Eltern und natürlich der Lehrerinnen und Lehrer.   

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