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"Kultur ist kein elitärer Kackscheiß"

Seit einer Woche führe ich eine neue Zahl vor der 0 und möchte mich zunächst auf diesem Wege ganz herzlich für die zahlreichen Glückwünsche bedanken. Einer der ersten Glückwunschbriefe kam von Egon Primas. Da wir uns diese Kolumne teilen, möchte ich dies hier nicht unerwähnt lassen. Ich habe mich wirklich sehr gefreut.

Überhaupt war es eine tolle letzte Woche, denn sie war voll mit Kultur. Gemeinsam mit meiner Bundestagskollegin Sigrid Hupach habe ich unsere neue Veranstaltungsreihe „Kunst trifft Politik“ im Tabakspeicher begonnen. Es freut mich noch immer sehr zu sehen, wie groß der Kreis der Interessierten tatsächlich ist. Der Tabakspeicher war sehr gut gefüllt und es gab eine rege Beteiligung zum Thema „Kreatives Prekariat?“. Zu oft wird unterschätzt, dass gerade freischaffende Künstler für ihren Beruf nur marginal entlohnt werden.

Die Reihe soll vierteljährlich zu unterschiedlichen Themen stattfinden. Schon jetzt also eine herzliche Einladung dazu!

Vergangenen Montag war ich im Panorama- Museum in Bad Frankenhausen und habe der Abschlusspräsentation der gemeinsam Kulturentwicklungskonzeption der Landkreise Nordhausen und Kyffhäuser beigewohnt. Die Befürchtung, das Ergebnis wäre ein zahnloser Papiertiger, kann ich nicht bestätigen. Für unsere Region sind gerade im Bereich Tourismus, Netzwerkarbeit und kulturelle Bildung sehr konkrete Vorhaben vereinbart worden und ich werbe dafür, dass dieses Konzept nun nicht in der Schublade verschwindet. Zum Glück haben wir im Koalitionsvertrag vereinbart, dass es eine vom Land unterstützte Umsetzungsphase geben wird. Daran werde ich bei Bedarf auch vehement erinnern.

„Kultur ist kein elitärer Kackscheiß“ - das habe ich schon im Wahlkampf gesagt und die letzte Woche hat mir wieder eindrucksvoll gezeigt, wie sehr das stimmt. Kultur beginnt übrigens viel eher, als das viele Menschen meinen: wenn zwei Menschen sich begegnen.

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