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Politik braucht gute Verständigung

Kommunikation ist alles. Das hat schon meine Oma immer gesagt. Auch und gerade in der Politik ist eine funktionierende Kommunikationsstruktur unabdingbar, denn Politik ist schnelllebig. Das mag zwar für den Nicht- Politiker überraschend klingen, weil das Außenbild ja oftmals das der langsam mahlenden Mühlen ist, aber der Termindruck für politische Entscheidungen ist schon immens. Na, nun will ich nicht jammern, aber diesen Fakt durchaus als Aufhänger dafür nehmen, Sie alle herzlich einzuladen: am 22. Juni 2015 von 18 bis 20 Uhr werden wir in Nordhausen eine parteiübergreifende Veranstaltung durchführen, die sich auf amüsante Art und Weise mit der (Außen)Sicht auf Politik und deren Realität befassen soll. Dass Kommunikation auch keine Einbahnstraße ist, habe ich schon einmal an anderer Stelle geschrieben und die geplante Veranstaltung soll auch ihren Teil zur Transparenz beitragen. Interessierte sind sehr gern gesehen, nähere Infos folgen noch rechtzeitig.

Während wir im Landtag noch immer stark mit dem Landeshaushalt 2015 beschäftigt sind, passiert im Wahlkreis etwas, über das ich mich schon sehr freue: es wird demnächst auch wieder einen linken Jugendverband in Nordhausen geben. Über mein Büro läuft gerade ein Projekt mit Studierenden der Hochschule zur Erfassung und Evaluierung der Angebotsstruktur für Jugendliche im ländlichen Raum. Auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt, denn sie werden sowohl auf kommunaler Ebene, als auch für meine Arbeit im Landtag sehr hilfreich sein.

Darüber hinaus bestimmt diese Woche wieder das Plenum des Thüringer Landtags meinen Arbeitsrhythmus, weswegen ich auch nicht am Sonderstadtrat in Nordhausen teilnehmen kann. Das finde ich sehr schade, zumal wir ja weitreichende Personalentscheidungen im Kommunalparlament treffen werden. Da wünsche ich allen meinen Kolleginnen und Kollegen ein gutes Händchen. Gerade, was die Bestellung des neuen Intendanten oder einer Intendantin unseres Theaters betrifft, hoffe ich auf Weitsicht und kulturpolitisches Geschick. Dies schreibe ich übrigens ohne Kenntnis von Namen und Visionen der Bewerberinnen und Bewerber, denn bestimmte Dinge wissen selbst die nicht, denen zu gern unterstellt wird, sie würden alles wissen und einfach nicht damit rausrücken wollen. Nein, auch Politikerinnen wissen nicht alles. Zum Glück! Wir sind ja auch nur Menschen.

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