Rege Debatte zur Gebietsreform
Am Dienstag fand in Nordhausen eine Veranstaltung der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen (LKJ) statt, die mich nachhaltig beeindruckt hat. Beim Kultur-Labor zum Thema Partizipation haben sich über 20 Jugendliche hier in Nordhausen zu verschiedenen Themen ausgetauscht und nach einem anstrengenden Programm abends diese Themen auch noch mit politischen und kulturellen Akteuren vor Ort diskutiert. Ich habe wirklich großen Respekt vor diesen jungen Menschen, die ganz klar und strukturiert ihre Ideen und Meinungen zu den Themen Schule, Freizeit und der Zukunft der Jugendangebote in der Stadt, aber auch darüber hinaus artikuliert haben. Dabei sind auch gute Verknüpfungen entstanden zwischen einigen Jugendlichen und unserer Bibliothek. Ich glaube, da können wir wirklich gespannt sein.
Umso mehr freut mich, dass sich innerhalb des Stadtrates in den Fraktionen SPD, Bündnis90/Die Grünen und der Linken eine Gruppe zusammen gefunden hat, die gerade gemeinsam mit der Verwaltung die Etablierung eines Kinder- und Jugendparlaments für die Stadt Nordhausen vorbereitet. Ich kann das guten Gewissens unterstützen, erst recht nach den tollen Gesprächen im Kultur-Labor.
Momentan sind wir als Fraktion im Landtag bereits wieder in der Vorbereitung der nächsten Plenarsitzung, die in der kommenden Woche stattfinden wird. Auf der Tagesordnung steht dabei auch das sogenannte Vorschaltgesetz für die Durchführung der Gebietsreform. Ein Gesetz für die sehr notwendige Verwaltungs- und Funktionalreform wird derzeit in der Staatskanzlei erarbeitet. Wird sicher weiterhin eine sehr rege Debatte werden - und das ist auch gut so.
Gute Debatten gibt es ja auch immer, wenn Schulklassen im Landtag zu Gast sind. Für dieses Jahr habe ich noch Kontingente für interessierte Klassen. Beim letzten Mal hatten wir sehr viel Spaß bei einer Kinderplenarsitzung. Wer möchte, kann sich gern bei mir im Büro melden.
