Zum Hauptinhalt springen

Ringen um Zukunft der Archive

Ist es Liebe? Das fragen sich der Milchmann Tevje und seine seit 25 Jahren angetraute Golde seit Freitag Abend noch bis zum 9. Juli, denn die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen feierten mit der diesjährigen Produktion „Anatevka“ in wunderschöner Kulisse Premiere. Keine Angst, das wird jetzt hier keine Stückkritik, aber ich kann es wirklich sehr empfehlen. Besonders berührt - und das sei mir an dieser Stelle einfach mal erlaubt - hat mich Uta Haase. Darstellerisch ist sie (wie immer) ein absolutes Highlight. Als einzige fest engagierte Schauspielerin unseres Theaters hat sie vergangene Woche ihre letzte Premiere vor ihrem (Un)Ruhestand gefeiert. Ich wünsche ihr nur das Beste.

Letzte Woche war ich auch in Eisenach bei meiner Kollegin Kati Engel. Wir haben unter anderem die neue Ausstellung im Lutherhaus besucht und uns auch über die Person Martin Luther ausgetauscht. Das Reformationsjubiläum gibt aus meiner Sicht auch Anlass und Raum, Martin Luther kritisch zu reflektieren, sowie über Aspekte, Folgen und Errungenschaften der Reformation für unser heutiges Leben breit zu diskutieren.  Auch zu diesem Thema hat sich ein für mich interessanter Gedankenaustausch mit Nordhäuserinnen und Nordhäusern entwickelt, den ich gerne auch in Form von Veranstaltungen im nächsten Jahr fortsetzen möchte.

Im letzten Plenum vor dem Sommer wird es noch einmal heiß hergehen. Auch wenn das Vorschaltgesetz zur Gebietsreform sicher medial den größten Raum einnehmen wird, steht bei mir unter anderem eine Rede zum Thüringer Archivgesetz an. Für die meisten von Ihnen wird das wahrscheinlich eher uninteressant sein, aber auch im Ringen um die Zukunft der Thüringer Archive steckt sehr viel Arbeit und Herzblut.

A propos Herzblut: ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern und allen Lehrerinnen und Lehrern erholsame Sommerferien.

Zurück zum Kopf der Seite