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Selbstversuch mit Abfallkarte

Wie in den letzten Wochen auch findet diese Woche wieder eine Plenarsitzung statt, dieses Mal ist es allerdings die reguläre dreitägige Sitzung. Während der Sitzung werde ich die Gelegenheit nutzen und die Landesregierung zum kürzlich vorgestellten Hochschulbibliothekskooperationsverbund befragen, denn die neuen Aufgaben und Strukturen dieses Verbundes beeinflussen möglicherweise auch die Digitalisierung von Kulturgütern. Das beträfe zum Beispiel dabei auch Museen und Archive in ihrer Digitalisierungsarbeit. Diese sollte, um langfristig nachhaltige Kulturzeugnisse für alle sichtbar zu machen und zu erhalten, nicht erschwert werden.

Erleichtert ist gerade der Förderverein des Jagdschlosses Hummelshain, der durch einen Vertrag mit dem privaten Eigentümer nun endlich erste Fördergelder für die schrittweise Sanierung des Schlosses bekommen hat. Ich war gemeinsam mit Minister Hoff vergangenen Freitag vor Ort, um diesem quasi historischen Moment beizuwohnen. Viele Jahre hat sich der Förderverein bemüht und es freut mich, dass diese Arbeit nun Früchte tragen kann.

Am Montag habe ich einen Selbstversuch gewagt. Das Wegfallen der Brenntage hat ja für viel Furore gesorgt und Stimmen wurden laut, dass der Landkreis nicht vorbereit wäre und dass die Entsorgung nun schier unmöglich sei. In einer Kleingartenanlage haben wir deshalb einigen älteren Damen geholfen, ihren Grünschnitt zu entsorgen und konnten dabei feststellen, wie problemlos das möglich ist - selbst ohne Grünabfallkarte.

Am Samstag verbringe ich wieder einen KulturTag bei meinen Abgeordnetenkollegen. Dieses Mal führt mich der Weg nach Suhl, wo zum dritten Mal das Suhler Straßentheaterfestival zu bestaunen ist. Am Abend wieder in Nordhausen zur Operngala geht. Damit beginnt dann ganz offiziell auch die neue Spielzeit mit unserer neuen Theaterleitung. Toi toi toi, allen Beteiligten!

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