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Teilen kann ich mich noch nicht

Vergangene Woche war es soweit. Die Wahl des Ministerpräsidenten stand auf dem Plan. Wir haben natürlich ganz schön gezittert, als im ersten Wahlgang noch eine Stimme für Bodo Ramelow als ersten linken Ministerpräsidenten gefehlt hat. Umso größer war die Freude, dass bereits der zweite Durchgang die Entscheidung brachte. Auch ein klares Zeichen, dass unsere Koalition steht und auch die nächsten fünf Jahre stehen wird. Nun ist es an uns, die gegebenen Wahlversprechen und Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag auch in die Tat umzusetzen. Auf uns wird in der kommenden Legislaturperiode eine Menge Arbeit zukommen, auf Landesebene wie auch in meinem Wahlkreis. Dazu wird es für uns ebenso gehören, erst einmal das Regieren zu lernen, so wie die CDU sich nun in ihrer Rolle der Opposition zurechtfinden muss. Ich bedauere es sehr, dass wir mit Birgit Keller unsere Landrätin verlieren, aber ich freue mich auch, dass wir mit ihr nun eine Ministerin gewonnen haben. Und eine weitere starke Stimme für unsere Region.  Die Strukturen in unserer Fraktion verfestigen sich nun auch langsam, wenn auch alles immer noch etwas ungewohnt für mich ist. So gehörte am Mittwoch auch die Neuwahl des Fraktionsvorstandes dazu, wobei ich – für mich etwas überraschend - als stellvertretende Fraktionsvorsitzende gewählt wurde. Ich stelle mich gern der Herausforderung und freue mich sehr auf die vielfältigen Aufgaben, die dieses Ehrenamt mit sich bringen wird. So kam ich auch zu meiner eigenen Büroeröffnung zu spät. Gern wäre ich pünktlich gewesen, nur teilen kann ich mich noch nicht. Aber, auch daran arbeite ich.

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