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Wir denken nicht nur an das eine

Zwischen der parlamentarischen Sommerpause und mir steht nur noch das letzte Plenum, welches noch bis Freitag läuft. Neben einem Antrag, in dem wir als Koalitionsfraktionen die Umsetzung der Ergebnisse des Bürgergutachtens zur Gebietsreform fordern, beschäftigen wir uns mit einer Vielzahl weiterer Themen. Zum Beispiel beraten wir ein Ende des Kooperationsverbotes im Bildungsbereich, den Start einer Erstwähler-Kampagne zur Förderung der Beteiligung von Jugendlichen an Kommunalwahlen, mit der Thüringer Wanderwegekonzeption und wir diskutieren den weiteren Ausbau der Elektromobilität in Thüringen. Auch wenn in den letzten Wochen und Monaten der Eindruck entstanden sein könnte, dass wir uns nur noch mit einem Thema beschäftigen, hilft ein Blick auf die Tagesordnung, um das Gegenteil zu beweisen.

In den letzten Wochen haben mir unser Bundesparteitag in Hannover und der Bundesausschuss meiner Partei in Berlin die Wochenenden versüßt. Okay, das war vielleicht ein wenig Ironie dabei, aber wir haben nun ein beschlossenes Bundestagswahlprogramm, mit dem wir aus meiner Sicht durchaus zufrieden sein können. Besonders freut mich, dass der Kulturteil noch wesentlich qualifiziert werden konnte. Das gibt Rückenwind für die Arbeit in Thüringen, denn so ein Wahlprogramm ist auch immer noch einmal die Verfestigung innerparteilicher Verständigung. Zuallererst strahlt so etwas natürlich nach außen, aber auch intern kann so ein Programm schon vor der Wahl Wirkung erzielen.

Die Sommerpause wird für mich dieses Mal keinen längeren Urlaub bereit halten. Dafür nutze ich aber die sitzungsfreie Zeit, um endlich mal die durch das Tagesgeschäft liegen gebliebene konzeptionelle Arbeit fortzuführen. Dazu werde ich auf den Spuren der Schriftstellerin Bettina von Arnim wandeln und sicher an dieser Stelle darüber berichten.

Allen Schülerinnen und Schülern sowie Pädagoginnen und Pädagogen wünsche ich erholsame Sommerferien!

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